Der Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende fand diesjährig unter dem Motto „Verändern, um Leben zu retten“ statt. Am 21. Juli organisierte die AIDS-Initiative Bonn e.V. (AIB) wieder gemeinsam mit JES Bonn einen Aktions-, Protest- und Trauertag am Szenetreffpunkt Kaiserbrunnen mit
- einer Gedenkinstallation und Teilnahme an der bundesweiten Aktion https://www.gedenktag21juli.de/
- einem Infostand mit Give-aways und mehrsprachigen Präventionsmaterialien.
Als prominenter Gast war der renommierte Suchtforscher Prof. Daniel Deimel, TH Nürnberg G.S.O., und Kuratoriumsmitglied der Aidshilfe NRW, vor Ort in Bonn dabei. http://daniel-deimel.de/
Unterstützt wurde der Aktionstag ferner von Ehrenamtlichen sowie Horst-Dieter Müller vom „Elternkreis Bonn“ arwed e. V. (arwed-nrw.de). AIB-Vorstandsvorsitzender Jürgen Repschläger betonte: „Was wir gerade vor dem Hintergrund des steigenden Crack-Konsums als Direktmaßnahme dringend brauchen, ist eine Ausweitung der Öffnungszeiten bestehender Konsumräume. Mittelfristig braucht Bonn eine dezentrale Struktur von Konsumräumen, möglichst in allen Stadtbezirken.“
Die Aktion erhielt große Aufmerksamkeit von Betroffenen und vielen interessierten Menschen, darunter auch Peter Kox, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bonner Stadtrat https://www.spd-bonn-im-rat.de/personen/peter-kox/, sowie Munirae Gharevi-Kox, Leiterin der „Bonner Offensive zur Überwindung der Wohnungslosigkeit“ https://bonneroffensive.de/ueber-uns/. Am Infostand gab es lebhafte Diskussionen über Forderungen und Maßnahmen, um drogengebrauchende Menschen vor Konsumrisiken zu bewahren und zu schützen. Der Generalanzeiger berichtete ausführlich:
https://ga.de/bonn/bonn-ehemalige-heroinabhaengige-erzaehlen-ihre-geschichte_aid-151659001







